Duale Ausbildung: Praxis von Anfang an
Wenn Du im Metallhandwerk eine Ausbildung machst, lernst Du hauptsächlich an zwei Orten. Man nennt das „duale Ausbildung“. mehr »
Du arbeitest von Anfang an die meiste Zeit in Deinem Lehrbetrieb mit und lernst den ganzen Betrieb kennen. Dort lernt Dich Dein Ausbilder oder Deine Ausbilderin an. Daneben hast Du regelmäßig Berufsschule. Im Handwerk gibt es manchmal auch einen dritten Lernort: die überbetriebliche Ausbildungsstätte. Dies ist eine Ergänzung zur Ausbildung im Betrieb. Dort erwerben Auszubildende praktische Kenntnisse, die sie in ihrem Ausbildungsbetrieb nicht erlernen können, weil nicht jeder Metallbetrieb in allen Technologien gleich fit ist und nicht immer alle Maschinen und Geräte hat, die es in der Welt des Metallhandwerks gibt und die Du kennenlernen musst.
Wenn Du nach 3 oder 3,5 Jahren Deine Gesellenprüfung machst, kannst Du alles, was zu Deinem Beruf gehört, alles, was auch andere Unternehmen von Dir erwarten.
Der Vorteil einer Lehre im Handwerk ist: Du bist vom ersten Tag an praktisch tätig, Du verdienst von Anfang an Geld, Dein Alltag ist spannend und vielfältig. Als Geselle stehen Dir alle Türen offen: Du kannst Deinen Meister machen, Dich in weiteren Kursen spezialisieren, studieren oder Dich selbstständig machen.
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Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert in den meisten Berufen 3,5 Jahre und kann auf Antrag verkürzt werden.
Verdienst
Auszubildende, die eine duale Ausbildung machen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich meistens nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. mehr »
Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, können Ausbildungsvergütungen auch frei vereinbart werden.
Als Auszubildender kannst Du in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:
1. Ausbildungsjahr: € 336 bis € 505
2. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 550
3. Ausbildungsjahr: € 440 bis € 620
4. Ausbildungsjahr: € 496 bis € 676
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